zong-die Kollision zweier Unfälle


 

 

 

die Kollision zweier getrennter Handlungsstraenge ergibt eine neue Geschichte.

3 Leinwaende je 30×90 cm ,Tusche und Acryl;

Das Aufbrechen von Geschichten, und Zerlegen in Einzelbildern , das Neuzusammensetzen von Handlungssträngen in Bildfolgen aus jeweils drei Bildern, die sich in einem dritten Bild überlagern stellen die Simulation eines „relativistischen“ Weltbildes dar.

Im konkreten Fall (zong-die Kollision zweier Unfälle) beschreiben zwei Bildfolgen zwei verschiedene interstellare Unfallhergaenge. In der dritten Bildfolge Überlagern sich beide, „kollidieren“, und bilden eine „neue“ -dritte Geschichte.
Die dahinterliegenden Gedanken beruhen einerseits auf dem Ausspruch des Physikers Enrico Fermi, der entsetzt ueber die Vielfalt neuentdeckter subatomarer Teilchen durch Teilchenkollision beklagte: „Wenn ich mir die Namen all dieser Teilchen merken könnte, wäre ich Botaniker geworden.“
Andererseits auf der Erkenntnis Albert Einsteins, dass es fuer zwei, sich im Raum bewegende Objekte unmoeglich ist, die Geschwindigkeit des jeweils anderen Objektes exakt zu definieren, ausser man sieht den „Raum“ als vierdimensionales ,RaumZeitGebilde.  Sogesehen sind Geschichten RaumZeitgebilde, die aus verschiedenen Perspektiven interpretiert und von verschiedenen Protagonisten erzaehlt werden.